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Folgt auf die Corona-Krise bald die große Finanzkrise?

Revue
 
Wer hat, bekommt – wer wenig hat, verliert. Dieser Satz war noch nie so wahr, wie jetzt. Während Mill
 

Sahra Wagenknecht

22. Oktober · Ausgabe #121 · Im Browser ansehen
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Wer hat, bekommt – wer wenig hat, verliert. Dieser Satz war noch nie so wahr, wie jetzt. Während Millionen in der Krise nicht nur um ihre Gesundheit fürchten, sondern um ihre wirtschaftliche Existenz, werden an der Börse weiter Parties gefeiert. Große Banken legen tolle Bilanzen vor, Aktienkurse steigen, Milliardäre vermehren ihr Vermögen. Krise? Welche Krise? 
Während Superreiche weiter feiern, schmelzen die Vermögen von Kleinsparern dahin. Betrogen durch kriminelle Bankster oder ganz legal durch Zinsen unterhalb der Inflationsrate und Minuszinsen schon ab 10.000 Euro Guthaben. Sparbücher sparen längst nicht mehr, selbst bei Riester-Verträgen oder Lebensversicherungen wird nicht einmal mehr die volle Einzahlung garantiert. 
Wie es soweit kommen konnte, ob nun bald auch ein Finanzcrash droht und welche Wege es aus der Inflationsfalle gibt – darüber spreche ich diese Woche im Video: 

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Wer zahlt für die Corona-Hilfen? Wer zahlt für die Corona-Hilfen?
Es war klar, dass die vielen Corona-Hilfen teuer werden. Jetzt wissen wir auch wie teuer: 1,446 Billionen Euro kostet die Coronakrise die Steuerkassen zusätzlich – durch höhere Kosten im Gesundheitssystem, die Konjunkturprogramme für die Wirtschaft, für medizinisches Material, internationale Hilfen und Wirtschaftsprogramme, für höhere Ausgaben der Sozialkassen, staatliche Garantien und wegfallende Steuereinnahmen. 
Bald werden die ersten Politiker wieder mit der Schuldenbremse um die Ecke kommen, dann droht der große Kürzungshammer. Schon jetzt wird über Nullrunden bei Rente oder Mindestlohn diskutiert. Dabei würde der große Sozialkahlschlag die Krise weiter vertiefen. Für einen Weg aus der Krise muss investiert und die Wirtschaft angekurbelt werden. Dafür müssen wir die Gewinner der Krise endlich in die Verantwortung nehmen: Wir brauchen eine Vermögensabgabe für Milliardäre – denn wer in der Krise eine große Party feierte und seinen Reichtum steigern konnte, teils noch durch Staatshilfen – der muss auch beim Aufräumen helfen. 
Riester-Abzocke beenden – eine Rentenkasse für alle
Immer mehr Menschen droht Altersarmut, die Riester-Rente nutzt nur den Finanzkonzernen, die Grundrente ist zu wenig für zu Wenige. Warum wir eine große Rentenreform nach dem Vorbild Österreichs brauchen und das gesetzliche Rentenniveau anheben müssen – mein Gastbeitrag in voller Länge:
Die Axt wurde an einen Grundpfeiler unseres Sozialstaats gelegt
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