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Gaga-Groko? Es ist noch schlimmer!

Revue
 
Auf den ersten Blick las es sich für mich wie ein schlechter Scherz: Berater des Wirtschaftsministeri
 

Team Sahra

26. August · Ausgabe #15 · Im Browser ansehen
Team Sahra ist eine Kampagne von Sahra Wagenknecht für Aufklärung, Widerstand und Veränderung hin zu einer sozialeren und friedlicheren Politik. Du erhältst bei Team Sahra jeden Sonntagabend eine Aktionsmail mit Informationen und Vorschlägen zum Mitmachen.

Auf den ersten Blick las es sich für mich wie ein schlechter Scherz: Berater des Wirtschaftsministeriums empfehlen der Großen Koalition allen Ernstes das Ende des sozialen Wohnungsbaus und den Stopp der Mietpreisbremse, während die Mieten explodieren und längst nicht mehr nur in den Großstädten Wohnungsnot herrscht! Neben diesem Thema dürfen in dieser Aktionsmail natürlich auch Neuigkeiten zur Sammlungsbewegung #aufstehen nicht fehlen.

Empfehlung zum sozialen Wohnungsbau-Stopp: Haben wir eine Gaga-Regierung?
Man sollte meinen, dass jeder halbwegs vernunftbegabte Mensch angesichts explodierender Mieten und Wohnungsnot den Schluss zieht, dass hier von Seiten der Politik endlich gehandelt werden muss. Ganz entscheidend sollte dabei sein: Mieten begrenzen und sozialen Wohnungsbau ausbauen! Doch die Berater des Wirtschaftsministeriums haben in der zurückliegenden Woche das genaue Gegenteil davon empfohlen: Mietpreisbremse stoppen und sozialen Wohnungsbau zurückfahren!
Leider handelt es sich dabei nur auf den ersten Blick um einen Gaga-Vorschlag. Es ist statt dessen nur besonders deutlich auf den Punkt gebracht, wie die Bundesregierung auch in anderen Bereichen handelt:
  • Wenn Löhne nicht zum Leben reichen, setzt sie weitere Ausnahmen beim Mindestlohn um.
  • Wenn Altersarmut um sich greift, treibt sie die Privatisierung der gesetzlichen Rente voran.
  • Wenn Schulen und Brücken vermodern, beschließt sie eine Schuldenbremse und setzt bei Infrastruktur-Investitionen den Rotstift an.
  • Wenn immer mehr Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden, dann exportiert sie weiter Waffen selbst an die übelsten Regime, was noch mehr Regionen destabilisiert.
Diese Liste ließe sich noch weiter fortsetzen. Sie zeigt, dass die Politik der Bundesregierung sehr überlegt ist: es geht ihr um die Interessen von Superreichen und Konzernen - nicht um die Interessen von uns allen. Und genau deshalb brauchen wir endlich einen politischen Wechsel hin zu einer sozialen und friedlichen Politik. Für Menschen nicht für Profite. Für die Millionen, nicht für Milliardäre!
Was Du tun kannst:
  • Die Beratung des Wirtschaftsministeriums ist ein Offenbarungseid der unsozialen Politik der Großen Koalition. Wer sich solche Berater leistet, der gehört schnellst möglich abgewählt. Nutze das Thema, um mit Freunden und Bekannten darüber zu sprechen, wie unsozial die Politik der Großen Koalition ist und dass wir einen Wechsel brauchen.
  • Setze meine oben begonnene Liste fort. Überlege Dir, welche Entscheidungen der Großen Koalition in der letzten Zeit für Dich besonders absurd anmuteten. Du kannst dazu zum Beispiel einen Beitrag bei Twitter oder Facebook schreiben und so zur Aufklärung beitragen.
Neuigkeiten von #aufstehen
Wer sich bei #aufstehen in den ersten Wochen registriert hat, hat in der zurückliegenden Woche eine Mail erhalten mit einem Hinweis auf das neue ‘Mitmachformular’. Was hat es damit auf sich?
Das Ziel von #aufstehen ist es, gemeinsam für eine soziale und friedliche Politik einzutreten. Dazu ist es wichtig, dass wir uns vor Ort vernetzen und gemeinsam aktiv werden. In dem Mitmachformular wird deshalb abgefragt, wo Du lebst und was Deine Interessen sind. Ganz wichtig: Um Dich bei #aufstehen umfassend einbringen zu können, musst Du dieses Formular unbedingt ausfüllen. Die erste Interessensbekundung, bei der Du nur Deine Mailadresse angegeben hattest, reicht nicht aus, um Vernetzung und gemeinsame Aktivitäten auf die Beine zu stellen.
Was Du tun kannst:
  • Fülle das Formular aus, falls noch nicht geschehen.
  • Beantworte Freunden und Bekannten ihre möglichen Fragen, warum es jetzt dieses Formular gibt und wozu die Daten verwendet werden.
  • Lade alle dazu ein, sich zum Mitmachen zu melden. Noch ist es nur noch eine gute Woche bis zum offiziellen Start!
aufstehen - DIE SAMMLUNGSBEWEGUNG | Mitmachen
Steve, an den Du vielleicht noch aus einem der ersten #aufstehen-Videos erinnerst, hat in einem weiteren Clip erklärt, wozu es das Mitmach-Formular braucht. Und er hat auch eine sehr motivierende Zahl für uns alle: Schon 85.000 Menschen sind bei #aufstehen dabei! Hier kannst Du Dir das Video direkt ansehen und es gerne auch teilen.
#aufstehen: Ihr habt uns überwältigt - YouTube
Übrigens: Rudolf Dreßler hat als langjähriges SPD-Mitglied und ehemaliger Bundestagsabgeordneter in einem Interview erklärt, warum er #aufstehen für eine so wichtige Initiative hält.
Kommende Woche bekommst Du dann die letzten Infos zum Start am 4. September!
Herzliche Grüße und bis dahin.
Sahra Wagenknecht
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