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Mehr Anerkennung statt Impfzwang für Pflegekräfte

Revue
 
Blöd, blöder, Söder - dass diese Steigerung zutrifft, hat der bayrische Ministerpräsident in dieser W
 

Sahra Wagenknecht

14. Januar · Ausgabe #131 · Im Browser ansehen
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Blöd, blöder, Söder - dass diese Steigerung zutrifft, hat der bayrische Ministerpräsident in dieser Woche ein weiteres Mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Zwar steht aufgrund der chaotischen Strategie der Bundesregierung noch längst nicht genug Impfstoff zur Verfügung, um all jene zu impfen, die aufgrund ihres Alters oder aufgrund von Vorerkrankungen lieber heute als morgen geimpft werden möchten. Zwar ist nach jetzigem Stand davon auszugehen, dass auch Menschen, die gegen COVID-19 geimpft sind, das Virus trotzdem an andere weitergeben können. Aber unbeeindruckt von Kenntnis bringt Söder jetzt mal eben eine Impfpflicht für Pflegekräfte ins Gespräch. Ich finde das respektlos all den Beschäftigten gegenüber, die monatelang ihre Gesundheit riskiert und Überstunden geleistet haben, um alten und kranken Menschen zu helfen. Impfen lassen oder arbeitslos? Es empört mich, dass es Pflegeheime und Krankenhäuser gibt, die ihre Beschäftigten vor diese “Wahl” stellen. Jetzt sollen ungeimpfte Pflegekräfte also eine Gefahr darstellen - aber wenn sie monatelang ohne ausreichende Schutzkleidung arbeiten müssen, sogar krank zum Dienst verpflichtet werden und bis heute noch nicht flächendeckend gestestet werden, ist das kein Thema. Warum ich eine Impfpflicht ablehne und warum Pflegekräfte mehr Anerkennung und Respekt verdient haben statt noch mehr Druck und Zwang - darum geht es in meinem Video der Woche:

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Mein Auftritt im Club1
Kann die Politik überhaupt noch über die großen Fragen entscheiden? Was für eine LINKE brauchen wir? Mit Hannes Ringlstetter habe ich im Club 1 / Talk am Dienstag über Politik und Standhaftigkeit gesprochen, übers Radfahren, lesen und das Corona-Jahr.
Sahra Wagenknecht im Talk am Dienstag
Falsche Dosis? Oder falsches Medikament?
Bevor wir uns in einem Endlos-Lockdown einrichten, der alle paar Wochen verschärft wird und immer mehr Existenzen zerstört, sollten wir dringend prüfen, ob die beschlossenen Maßnahmen überhaupt Sinn ergeben und welche Alternativen es dazu gibt. Mit diesen beiden Fragen beschäftigt sich meine Kolumne im Focus:
Politik muss Kurzfrist-Brille absetzen: Es gibt Alternativen zum Endlos-Lockdown - FOCUS Online
Die Union - Liebling der Immobilienhaie
1,25 Millionen Euro Großspenden allein aus der Immobilienbranche erhielt die CDU im vergangenen Jahr – mehr als jede andere Partei. Einen sechsstelligen Betrag aus Immobilienkreisen bekam auch die AfD überwiesen. Ebenso wurden SPD, Grüne und FDP aus Unternehmerkreisen reichlich bedacht. Da muss man sich nicht wundern, für wen am Ende Politik gemacht wird. Dieser Politikerkauf durch Konzerne, Wirtschaftsverbände und Superreiche muss endlich verboten werden. Demokratische Politik ist Politik für Millionen Menschen und nicht für Millionäre!
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Unbürokratische Hilfen? Von wegen...
Schnelle und unbürokratische Hilfe für betroffene Unternehmen haben Wirtschaftsminister Altmaier und Finanzminister Scholz versprochen - doch nur ein Bruchteil der Hilfen ist bislang abgeflossen. Und die wenigen Betriebe, die Überbrückungsgeld erhalten haben, müssen es womöglich teilweise zurückzahlen, da Wirtschaftsminister Altmaier nachträglich die Zugangsbedingungen verändert hat. Die Union hat Wirtschaftskompetenz? Das gilt leider für keinen der Kandidaten, die am Wochenende zum CDU-Vorsitzenden gekürt werden wollen.
Sahra Wagenknecht
Statt unbürokratisch zu helfen hat #GroKo endloses Chaos produziert. Erst ein Bruchteil der Novemberhilfen ist geflossen, ca. 80-90 Prozent der #Überbrückungshilfen müssen neu beantragt werden. So viel zur #Wirtschaftskompetenz der #Union & Herrn #Altmaier https://t.co/0tHDrg6OON
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