Profil anzeigen

Risiken und Nebenwirkungen - Wie sicher sind die Corona-Impfungen?

Revue
 
 

Sahra Wagenknecht

18. März · Ausgabe #140 · Im Browser ansehen

Das ist der Newsletter von Sahra Wagenknecht, MdB. Darin informiere ich über sozial- und friedenspolitische Themen – im Bundestag und im ganzen Land. Du erhältst jeden Donnerstag eine Aktionsmail mit Informationen und Vorschlägen zum Mitmachen.


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die  Packungsbeilage…? Nein, bei den Corona-Impfstoffen bekommen Sie wohl keine zu Gesicht. Es sind neuartige Impfstoffe, die in kürzester Zeit entwickelt wurden. Über seltene Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit bestimmten Krankheiten und Medikamenten und mögliche langfristige Risiken weiß man daher noch nicht viel. 
Gerade für Ältere und Menschen mit schweren Vorerkrankungen spricht dennoch nach aktuellem Stand viel dafür, sich impfen zu lassen. Das Risiko, schwer an Corona zu erkranken oder sogar zu sterben, ist für sie einfach größer. Bei jungen Menschen sieht die Nutzen/Risiko-Abwägung dagegen womöglich anders aus. Und gerade deshalb muss die Frage erlaubt sein: Wie wirksam sind die Impfstoffe und wie bedenklich sind mögliche Nebenwirkungen? Warum hat sich die öffentliche Förderung auf neuartige genetische Impfstoffe konzentriert obwohl es unter Umständen auch klassische, leicht reproduzierbare und sogar patentfreie Alternativen gegeben hätte? Und wie sieht es mit der Freiwilligkeit aus? Ich finde es schlimm, dass Gesundheitsminister Spahn und die Europäische Union mit dem digitalen Impfpass nun massiven Druck ausüben, sich impfen zu lassen. Wenn elementare Grundrechte wie die Reisefreiheit oder die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben tatsächlich auf Geimpfte eingeschränkt werden sollen, dann ist das Zwang und hat mit Freiheit nichts mehr zu tun.

Auf YouTube ansehen und Kanal abonnieren
Maskenskandal 2.0
Ein Skandal jagt den nächsten. Gegen die Warnung von Fachleuten hat Spahn dafür gesorgt, dass Apotheken sich an der Ausgabe von FFP2-Masken an Risikogruppen eine goldene Nase verdient haben. 2 Milliarden Euro kostete die Aktion - weil die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young völlig überhöhte Preise pro Maske angesetzt hatten. Auf wirksame Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung kommt es Spahn offenbar nicht so sehr an - sondern darauf, dass die Pharmalobby, dubiose Beratungsfirmen, Apotheken und diverse Unionsabgeordneten sich daran dumm und dämlich verdienen.
Verteilungsfragen stechen Identitätsfragen
Rekorde an den Börsen und Rekorde bei Kurzarbeit - die Krise treibt viele Menschen in die Verzweiflung. Warum DIE LINKE mehr Materialismus wagen und Politik für all jene machen muss, denen Angst und Bange wird, wenn sie an den Lohn, die Miete, die Stromrechnung oder an das Alter denken, begründen Malte Heidorn und Jan Marose in einem Gastbeitrag für den Freitag:
Das Gemeinsame ist der Geldbeutel Das Gemeinsame ist der Geldbeutel
1.500.000.000.000 Euro
1,5 Billionen Euro kostet uns die Pandemie, schätzt die Bundesregierung. Wer soll dafür aufkommen, wenn die irrsinnige Schuldenbremse wieder greift? Ich finde: Die Regierung muss die Extraprofite, die Konzerne wie Amazon & Co. während der Pandemie erzielt haben, abschöpfen, eine Vermögensabgabe für Superreiche einführen und endlich untersagen, dass Konzerne, die von Staatshilfen profitiert haben, auch noch Dividenden ausschütten.
51.600.000.000 Euro
Trotz Pandemie sind die Rüstungsausgaben im letzten Jahr um über 4 Milliarden auf 51,6 Milliarden Euro gestiegen. Was soll dieser Rüstungswahnsinn? Können Sie sich an sinnvolle und erfolgreiche Einsätze der Bundeswehr erinnern? Mir fällt nur einer ein: Als man im letzten Jahr Soldaten in die Gesundheitsämter schickte, um bei der Nachverfolgung von Infektionsketten zu helfen. Aber auch diesen Einsatz hätte man sich sparen können, wären kommunale Gesundheitsämter nicht derartig kaputtgespart worden! Ich finde: Man sollte die Milliarden, die für Killerdrohnen, Eurofighter und neue Panzer vorgesehen sind, besser in höhere Löhne für Pflegekräfte stecken und in die kommunale Infrastruktur investieren.
930.000.000.000 Euro
Übrigens: Zu den offiziellen Verteidigungsausgaben kommen weitere Milliardenkosten für „panzerfähige“ Straßen und Brücken dazu . Warum? “Damit sich der Westen im Verteidigungsfall auch schnell mit schwerer militärischer Ausrüstung wie Kampfpanzern in Richtung Moskau fortbewegen kann”, las ich in der Zeitung Die Welt vom 16. März. Glaubt jemand im Ernst, Russland wollte oder könnte uns oder irgendein NATO-Land angreifen? Aktuell geben die NATO-Staaten fast fünfmal so viel Geld für Rüstung aus wie China und Russland zusammen – schwindelerregende 930 Milliarden Euro! Warum die aktuelle Konfrontationspolitik gegenüber Russland falsch und gefährlich ist, hat Gabriele Krone-Schmalz in einem lesenswerten Interview zusammengefasst:
„Eine Destabilisierung Russlands ist ein Spiel mit dem Feuer“
Hat Dir diese Ausgabe gefallen?
Wenn Du keine weiteren Ausgaben mehr erhalten möchtest, kannst Du den Newsletter hier abbestellen.
Wenn Dir dieser Newsletter weitergeleitet wurde und er Dir gefällt, kannst Du ihn hier abonnieren.
Powered by Revue
Sahra Wagenknecht. MdB | Platz der Republik 1 | 11011 Berlin | sahra.wagenknecht@bundestag.de